Fürs Studium

Sammeln, bevor zitiert wird – ohne dass etwas verloren geht

Quellen mit einem Klick sichern, Stellen markieren und Wochen später wiederfinden, indem du beschreibst, worum es ging. Studierende zahlen im ersten Jahr 48 $ (rund 44 €).

Kostenlose Stufe, ohne Karte · Chrome, Edge, Firefox, Safari & iOS

Recherche im Studium scheitert selten daran, dass man zu wenig findet. Sie scheitert daran, dass man in Woche drei zwanzig Quellen offen hat, in Woche sieben nicht mehr weiß, in welcher davon das eine Argument stand – und drei Tage vor Abgabe alles noch einmal googelt. Marqly ist der Bookmark-Manager mit KI für genau diese Phase: sammeln, markieren, wiederfinden, bevor überhaupt zitiert wird. Verifizierte Studierende zahlen für Pro im ersten Jahr 48 $ (rund 44 €).

Marqly ist die Schicht vor Zotero und Citavi

Literaturverwaltung fängt zu spät an. Zotero, Citavi und JabRef sind stark, sobald du weißt, welche Titel in die Arbeit gehören: Zitationsstile, saubere Belegdaten, Literaturverzeichnis auf Knopfdruck. Nur ist das die letzte Etappe.

Davor liegt die chaotische: Fünfzig angelesene Seiten, ein YouTube-Vortrag, zwei Blogbeiträge, ein PDF ohne Autor, drei Tabs mit „das könnte relevant sein“. In dieser Phase ist ein Zitationsmanager zu schwerfällig – jeder Eintrag will gepflegt sein, also pflegst du irgendwann keinen mehr.

Marqly übernimmt diese Vorstufe. Du speicherst grob und ungefiltert, Marqly sortiert automatisch vor. Was den Sprung in die Arbeit schafft, übernimmst du danach in Zotero oder Citavi. Ersetzen soll Marqly die beiden nicht – wer eine Bachelorarbeit mit korrekten Nachweisen schreibt, braucht ein echtes Literaturverwaltungsprogramm.

Phase Werkzeug Frage, die es beantwortet
Sammeln und sichten Marqly Was habe ich zu diesem Thema schon gelesen?
Markieren und notieren Marqly Welche Stelle war eigentlich wichtig?
Zitieren und belegen Zotero, Citavi Wie sieht der Nachweis korrekt aus?

Der Ablauf über ein Semester

  1. Alles rein, ohne Ordnerfrage. Ein Klick pro Quelle. Marqly vergibt automatisch Tags und legt eine Zusammenfassung an. Wenn du am Ende einer Recherche-Sitzung zwölf Tabs offen hast, speicherst du sie in einem Zug als Sitzung.
  2. Beim Lesen markieren. Text markieren in sechs Farben, Notiz dazu. Beim nächsten Besuch der Seite sitzt beides wieder an Ort und Stelle – kein Abtippen, kein Screenshot-Ordner.
  3. Vorsortieren mit den Zusammenfassungen. Statt fünfzig Seiten neu zu überfliegen, liest du fünfzig Kurzfassungen und entscheidest, was tatsächlich in die Leseliste gehört.
  4. Suchen wie im Kopf. Die semantische Suche findet Quellen über eine Beschreibung: „die Studie mit der Kontrollgruppe aus Dänemark“. Der genaue Titel ist egal.
  5. Fragen stellen. Mit Pro chattest du mit deinen Speicherungen – nützlich, wenn du prüfen willst, ob du zu einem Teilaspekt überhaupt schon Material gesammelt hast.

Vorlesungen, Vorträge, Videos

Vieles im Studium ist inzwischen Video: aufgezeichnete Vorlesungen, Konferenzvorträge, Erklärkanäle. Liegt das Material auf YouTube, blendet Marqly dort eine KI-Karte ein – mit Zusammenfassung, Chat zum Inhalt und einem Transkript, das der Wiedergabe folgt. Speicherst du das Video, bleibt das Transkript daran hängen, du kannst also im gesprochenen Wort suchen und zur richtigen Stelle springen, statt eine Neunzig-Minuten-Aufzeichnung noch einmal durchzuscrubben.

Details dazu: YouTube-Zusammenfassung und YouTube-Transkript.

Praktisch nebenbei

  • Boards teilen. Eine Literaturliste für die Lerngruppe wird als öffentliche Seite geteilt – ein Link statt eines Screenshots im Gruppenchat.
  • Seite als PDF sichern. In Chrome und Edge lokal verarbeitet. Hilft, wenn eine Quelle nach dem Semester nicht mehr online ist.
  • KI-Chats erfassen. Unterhaltungen mit ChatGPT, Claude oder Gemini lassen sich in Chrome, Edge und Firefox speichern – die gute Erklärung landet im Archiv statt im Chatverlauf.
  • Neuer-Tab-Seite mit Widgets. In Chrome, Edge und Firefox startest du nicht mehr auf einer leeren Seite.
  • Import. Aus Pocket, aus Raindrop und aus jeder Lesezeichen-HTML-Datei; auch X/Twitter-Lesezeichen lassen sich sichern. Wer gerade Pocket ersetzt: Pocket-Alternativen 2026.

Preis für Studierende

Die kostenlose Stufe verlangt keine Kreditkarte – zum Ausprobieren über eine Hausarbeit hinweg reicht das. Pro kostet regulär 72 $/Jahr (rund 66 €) oder 9 $/Monat (rund 8 €) mit 3 Tagen kostenlosem Test. Verifizierte Studierende zahlen im ersten Jahr 48 $ (rund 44 €) und bekommen darüber den Chat mit den eigenen Speicherungen.

Fair vorab: keine Android-App, kein Offline-Modus, keine Team-Funktionen. Was an Daten entsteht und wie du alles wieder herausbekommst, steht in den Datenschutz-Fragen; wie sich Marqly gegen einen klassischen Sammler schlägt, im Vergleich Marqly vs. Raindrop.

Fang mit der nächsten Seminararbeit an: Quellen rein, markieren, in Woche sieben einfach beschreiben, was du suchst. Marqly kostenlos testen.

Häufige Fragen

Wie funktioniert der Studierenden-Rabatt?

Verifizierte Studierende zahlen für Pro im ersten Jahr 48 $ (rund 44 €) statt 72 $ (rund 66 €). Danach läuft es zum regulären Preis weiter. Die kostenlose Stufe bleibt unabhängig davon ohne Kreditkarte nutzbar.

Ersetzt Marqly Zotero oder Citavi?

Nein, und das ist Absicht. Zotero und Citavi verwalten Zitationen, Belegdaten und Literaturverzeichnisse. Marqly ist die Schicht davor: sammeln, markieren, sichten. Was den Sprung in die Arbeit schafft, wandert anschließend in dein Literaturverwaltungsprogramm.

Kann ich Vorlesungsaufzeichnungen zusammenfassen lassen?

Wenn die Aufzeichnung auf YouTube liegt, ja. Marqly blendet dort eine KI-Karte mit Zusammenfassung, Chat und einem wiedergabesynchronisierten Transkript ein. Speicherst du das Video, bleibt das Transkript daran hängen und ist durchsuchbar.

Bleiben meine Markierungen in PDF-Quellen und auf Webseiten erhalten?

Auf Webseiten ja: Markierungen in sechs Farben und deine Notizen dazu sind beim nächsten Besuch der Seite wieder da. In Chrome und Edge kannst du eine Seite zusätzlich als PDF sichern, damit die Quelle nicht verschwindet.

Funktioniert das auf dem Handy in der Bibliothek?

Es gibt eine iOS-App und die Web-App im Browser. Eine Android-App gibt es nicht – dort nutzt du die Web-App.

Kann ich mit Kommilitonen zusammenarbeiten?

Nur eingeschränkt: Du kannst ein Board als öffentliche Seite teilen, etwa eine Literaturliste für die Lerngruppe. Echte Team-Funktionen mit gemeinsamem Bearbeiten gibt es nicht.