Recherche

Recherchieren ist leicht. Wiederfinden, was du recherchiert hast, nicht

Ein Board je Projekt, automatische Tags und Zusammenfassungen, Suche nach Bedeutung über Seiten, Markierungen und Transkripte.

Kostenlose Stufe, ohne Karte · Chrome, Edge, Firefox, Safari & iOS

Jede ernsthafte Recherche — ein Bericht, eine Abschlussarbeit, eine Marktanalyse, die Dokumentation einer technischen Entscheidung — erzeugt in wenigen Wochen Dutzende Quellen. Sie zu finden war der leichte Teil. Der schwere kommt danach.

Die drei Phasen und wo jede scheitert

Phase 1: Sammeln. Du öffnest Tabs, speicherst Links, häufst an. Hier scheitert nichts, außer dass du schneller speicherst, als du verarbeiten kannst.

Phase 2: Verarbeiten. Hier bricht das System. Der Plan war, zurückzukommen und alles einzusortieren. Du kommst nie zurück, weil Sortieren nichts Sichtbares produziert und immer etwas Dringenderes ansteht.

Phase 3: Nutzen. Du schreibst die Schlussfolgerungen und brauchst die eine Quelle, die einen Punkt stützt. Du weißt, dass es sie gibt. Du weißt nicht, wo. Und weil Phase 2 nie stattfand, hilft dir keine Struktur.

Phase 2 abschaffen

Der Weg dahin ist nicht mehr Disziplin, sondern dass Phase 2 nicht existiert:

  • Automatisches KI-Tagging beim Speichern. Kein Stapel, der auf Einsortierung wartet.
  • Automatische Zusammenfassungen, also beginnt Phase 3 mit Kontext statt mit stummen Links.
  • Semantische Suche, die den größten Teil der geplanten Struktur überflüssig macht.

Du speicherst mit einem Klick und recherchierst weiter. Mehr nicht.

Ein Board je Projekt

Das Board ist die einzige Ordnung, deren Pflege sich lohnt, weil es pro Quelle nur eine Entscheidung ist: Gehört das zu diesem Projekt oder nicht?

Nützlich, um:

  • Auf einen Blick alles zu einem Thema zu sehen.
  • Lücken zu erkennen: „zur regulatorischen Seite habe ich nichts“.
  • Quellen zu teilen, indem du das Board als öffentliche Seite veröffentlichst, die per Link ohne Anmeldung öffnet.

Es gibt keine gemeinsame Bearbeitung: Es ist lesendes Teilen.

Markieren ist der Teil, den nur du leisten kannst

Die KI taggt und fasst zusammen, weiß aber nicht, welcher Satz für dein Argument zählt. Das markierst du beim Lesen, mit sechs Farben und Notizen. Markierungen bleiben beim erneuten Besuch und gehen in die Suche ein, du kannst also in deinen eigenen Anstreichungen suchen.

Farbe Wofür
Gelb Kernaussage der Quelle
Grün Zitierfähige Zahl
Blau Methode oder Definition
Rot Widerspruch oder Schwachstelle
Lila Referenz zum Weiterverfolgen
Orange Konkrete offene Aufgabe

Arbeitssitzungen, die du wieder aufnimmst

Eine Recherchesitzung endet mit fünfzehn offenen Tabs, die du dich nicht zu schließen traust. Du kannst sie alle auf einmal speichern und auch die ganze Sitzung sichern, um drei Tage später exakt dort weiterzumachen.

Quellen, die sich ändern

Wenn die Recherche veröffentlicht oder verteidigt wird, lohnt es, Primärquellen zu archivieren. In Chrome und Edge kannst du die Seite als PDF im echten Layout sichern, inklusive nachgeladener Bilder. So kannst du belegen, was eine Seite am Tag der Sichtung sagte.

Video: Vorträge, Webinare, Auftritte

Viel aktuelles Material existiert nur als Video. Marqly zeigt auf der YouTube-Seite Zusammenfassung, synchronisiertes Transkript und Chat zum Inhalt und hängt beim Speichern das Transkript an, das durchsuchbar wird. Du findest Monate später den exakten Satz aus einem Vortrag.

Ohne Installation testen: YouTube-Transkript.

Loslegen

Kostenloses Konto ohne Karte auf app.marqly.com. Leg das Projekt-Board an, bevor du zu suchen beginnst, speichere alles dort ohne zu sortieren und markier nur, was du nutzen wirst. Beim Schreiben suchst du beschreibend.

Wenn deine Arbeit akademisch ist: Marqly für Forschende; wenn journalistisch: Marqly für Redaktionen.

Häufige Fragen

Kann ich die Recherche nach Projekt trennen?

Ja, über Boards. Jedes Projekt hat seines, und du kannst es als öffentliche Seite veröffentlichen, wenn du Quellen teilen musst.

Muss ich jede Quelle taggen?

Nein. Die KI taggt jede Speicherung automatisch. Eigene Tags kannst du ergänzen, brauchst du zum Wiederfinden aber nicht.

Sucht es im Inhalt?

Ja. Die semantische Suche erfasst den Seitentext, deine Markierungen und die Transkripte gespeicherter Videos.

Taugt es, wenn die Recherche Monate dauert?

Genau dafür ist es gedacht. Je länger das Projekt, desto stärker fällt ins Gewicht, sich nicht erinnern zu müssen, wo etwas liegt.

Kann ich eine Seite bewahren, bevor sie sich ändert?

In Chrome und Edge kannst du sie als PDF im echten Layout archivieren. In Firefox und Safari läuft es über Drucken als PDF.

Was kostet es?

Kostenlose Stufe ohne Karte. Pro kostet 9 $ (rund 8 €) im Monat oder 72 $ (rund 66 €) im Jahr, mit 7 Tagen Testphase.

Startseite · Marqly